Geschichte der Reflexzonen
- Ca. 3300 v.Chr. Keltisch -
Tätowierungen auf
"Ötzi’s" Haut
- Ca. 2300 v.Chr. Ägypten -
Reflexzonenmalerei im
Grab eines
Arztes in Sakkara
- Ca 400 v.Chr. China - Wang-Li
dokumentiert Reflexzonen
- Ca 500 n.Chr. Maya Kultur -
Reflexzonen-Tafeln in Stein
gehauen
Ausgewählte
neuzeitliche Entwicklungen und
Beschreibungen
- 1670 Philippi
Meyen Zeichen auf
Nägeln und Fingern
- 1834 W. u. D. Griffin Verbindung
zwischen
Organstörungen und
Wirbelsäulenreaktionen
- 1873 von Peczely
Systematische Zeichenzuordnung in der Iris
- 1875 Lange
Beziehungen von Organen zu
Hautbezirken
- 1883 Voltolini
Veränderungen
der
Nasenschleimhaut bei Störungen der Geschlechtsorgane
- 1886
Weihe
Druckpunkte, die
mit homöopathischen Mittelbildern
zusammenhängen
- 1893
Head
Segmentale
Wirbelsäulenbeziehungen zu den Dermatomen
- 1893 Mackenzie
Muskelzuordnungen zu den Segmenten
- 1893 Fliess
ausgedehnte
Nutzung der Nasenreflexzonen an der
Berliner Charité
- 1910 Fitzgerald
gezielter Einsatz der Fuß- und
Handreflexzonen
- 1928 Huneke
Neuraltherapie u.a. in die Dermatome
- 1929 Dieke
Beginn der
Bindegewebsmassage in den Dermatomen
- 1930 Ingham
Modifizierung des Zonensystems von
Fitzgerald
- 1950 Vogler
Nutzung der Sklerotome –
Zonenzuordnung an der
Knochenhaut
- 1952 Nogier
Ohrzonen –
Auriculotherapie
- 1957 Strobl
Zungenreflexzonen
- 1958 Cornelius
Nervenpunktmassage
- 1960 Adler
Lymphatische Reflexpunkte am Nacken
- 1960 B. und K. Kunz Verbreitung der
Reflexzonenmassage in Amerika
- 1960 Marquardt
Verbreitung der Reflexzonenmassage in Deutschland
- 1968 Voll
Zahnbeziehungen zu den Organen
- 1970 Voll
Somatotopien 1. Mittelhandknochen
(Handlinie I -
Daumen-Lymphlinie)
- 1975 Yamamoto
Somatotopien am Kopf
- 1975 Gleditsch/Mandel Lymph-Belt
- 1978 Zeitler
Schädelreflexzonen
- 1980 Mandel
Kirlian Terminalpunkt
Diagnostik
- 1983 Gleditsch
erste Gesamtschau der
Reflexzonen-Somatotopien
- 1985 Zhang
Somatotopien am
2. Mittelhandknochen (Handlinie
II - ECIWO)
- 1985 Buchheit
vaginale Somatotopien
- 1989 Siener
Neue
Punktuelle Schmerz- und Organtherapie
(NPSO)®
- 1990 Gleditsch
Somatotopien am 5. Mittelhandknochen
(Handlinie V)
- 1991 Yamamoto
Somatotopien u.a. an Stirn, Hinterkopf und
Bauchdecke

Die
dreidimensionale Struktur des Menschen ist in den Reflexzonen von
Händen und Füßen direkt nachvollziehbar.
Dazu gelten
drei einfache Regeln:
1. Links-Rechts Regel:
Rechtsseitige Organe finden wir an der rechten Hand bzw. am rechten
Fuß und die von der linken Seite an der linken Hand. Die
Mittellinie des Körpers ist dabei zwischen den
aneinandergelegten
Daumen. Die rechte Schulter ist also an der rechten Hand ganz
außen und der Weisheitszahn zwischen linken Mittel- und
Ringfinger.
2. Vorne-Hinten Regel:
Alle Organe auf der Körpervorderseite, wie Nase oder Bauch
haben
ihre Reflexzonen auf der Handoberseite bzw. Fußoberseite und
alle
rückwärtigen Organe, wie Nacken oder Po an den
Handflächen und auf den Fußsohlen. Die inneren
Organe und
die Gelenke erreichen wir an beiden Seiten. So sind das schmerzende
Schultergelenk wie auch der Weisheitszahn sowohl oben wie auch unten an
der Hand und am Fuß vertreten.
3. Etagenregel:
Der Körper ist wie in einem dreidimensionalen Abbild auf den
Hand-
und Fußreflexzonen vertreten. Die Anhaltspunkte sind dabei
unsere
Wirbelsäulenetagen.
„Stoffwechsel“
ist ein Begriff, der häufig gebraucht wird und oft
missverstanden bleibt. Genauer ausgedrückt gibt es eigentlich
drei Stoffwechselsysteme, die eng miteinander verwoben sind.
Der erste Ort, an dem Stoffe gewechselt werden befindet sich in den
Grenzschichten des Verdauungssystems, wo die aufbereitete Nahrung in
den Organismus aufgenommen, das Unverdauliche durchgeschleust und das
Übriggebliebene ausgeschieden wird.
Ein weiteres Stoffe Wechseln erfolgt an den Zellmembranen, an denen
Sauerstoff, Nährstoffe und andere lebenswichtige Substanzen in
das Zellinnere und die Verarbeitungsreste aus der Zelle heraus
geschleust werden.

Der
dritte und für die Therapie wesentliche Stoffwechsel findet
zwischen den beiden ersten statt. Damit ist das gemeint, was Pischinger
als Grundregulationssystem beschrieben hat und was eine wesentliche
Funktion des Bindegewebes darstellt.
Das Bindegewebe „ist das größte, den
Organismus ganzheitlich durchziehende System“ (Schlebusch),
ein bis zu zwölf Kilo schweres, mit Gewebsflüssigkeit
gefülltes Grundgerüst, in dem die Zellen eingebettet
sind. Da die 50 Billionen Zellen des Körpers nicht jeweils
einzeln versorgt werden können, hat die Evolution ein
Poolsystem entwickelt – unser inneres Urmeer. Die aus den
Gefäßen herbeigeführten Stoffe werden in
das Bindegewebe entlassen, wo sie dann über Diffusion und
aktive Transportprozesse zu den Zellen gelangen. Andersherum entlassen
die Zellen die Schlacken ihrer innerzellulären Arbeit auch in
das innere Urmeer. Dort sorgt das Lymphsystem für den
Abtransport zum Recycling oder zu den Instanzen der Ausscheidung.
Spätestens hier sollte klar sein, dass dieses
Stoffwechselsystem das zentrale Lebenselement der Zellen darstellt,
dass es von dessen Qualität abhängt, wie gut es den
Zellen geht.

Ist
dieser Stoffwechsel durch zu viele Schlacken, Medikamentenreste,
Umweltgifte oder falsche Ernährung belastet leiden die Zellen.
In einem sauberen Milieu hingegen werden die Zellen bestens versorgt.
In einem klaren Urmeer ist zudem ein hervorragender
Informationsaustausch gewährleistet, der über die
Biophotonenkommunikation zwischen den Zellen (nach Popp) besteht.
Ein gut funktionierender Stoffwechsel ist ein grundlegender Faktor
für eine erfolgreiche Reflexzonenarbeit. Daher müssen
alle Maßnahmen in den Reflexzonen durch
stoffwechselentlastende Behandlungen ergänzt und begleitet
werden. Dann kann der Organismus die Reflexzonenimpulse angemessen
umsetzen. Nutzen Sie zur Stoffwechselunterstützung die
Möglichkeiten der Naturheilkunde. Diese Begleitungen leisten
einen
wesentlichen Beitrag für eine ganzheitliche
Reflexzonenbehandlung.
Der
Mensch ist eine Einheit, in der jeder Teil mit jedem anderen Teil
verbunden ist. Unsere Zehen werden vom gleichen Blut
durchströmt
wie unsere Haarwurzeln und die Nervenimpulse sind in unserem
Körper so gesteuert, dass sogar kleinste Bewegungen unseres
Kopfes
automatisch eine Feinregulierung unserer Fußmuskulatur
bewirken.
Für die Reflexzonen sind nach derzeitigem Wissen
hauptsächlich das vegetative Nervensystem und die
Lichtkommunikation mittels Biophotonen verantwortlich.
Das vegetative Nervensystem ist
in seiner Gesamtlänge von etwa 10
Erdumfängen (ca. 400.000 km) mit einem Telefon-Festnetz
vergleichbar, in dem die Emails von den Organen zu den Reflexzonen und
zurück geschickt werden. Es ist in allen Strukturen des
Menschen
vertreten, es umhüllt als feines Netz alle
Blutgefäße
und es verzweigt sich mit seinen vielen Endknöpfen im
Stoffwechsel. Zusätzlich hat sich das vegetative Nervensystem
im
Bauchraum mehrere große Nervengeflechte geschaffen, die alle
inneren Organe steuern. Diese Nervenknäuel bilden gemeinsam
eine
Art zweites Gehirn, das unseren Grundmotivationen folgt: Zum
„Hin
Zu“ Nahrung, Fortpflanzung oder Freude - und zum
„Weg
Von“ Schmerz, Unlust oder Bedrohung.

Alle
unsere Zellen können ihre Aufgaben nur in Zusammenarbeit
und
Abstimmung erfüllen. Dazu verständigen sich die
Zellen
untereinander, nach Prof. F.A. Popp, mit Biophotonen, ultra-schwachem
Laserlicht. Während wir das vegetative Nervensystem als eine
Art
inneres Telefon-Festnetz vergleichen können, so entspricht die
Lichtverständigung der Zellen einem inneren Mobilfunknetz, in
dem
sich unsere 50 Billionen Zellen Nachrichten senden.
In modernen Kommunikationsnetzen vermögen wir nicht voraus
sehen
welchen Weg eine Nachricht nehmen wird. Dies gilt auch für
unsere
inneren Kommunikationssysteme. Wenn zuweilen von durchaus gewichtigen
wissenschaftlichen Lehrmeinungen der Standpunkt vertreten wird, dass es
ja keine nachweisbare „Verbindung“ zwischen einem
Organ und
seinen Reflexzonen gäbe, so sei inzwischen darauf hingewiesen,
dass die Existenz der Reflexzonen-Wirkungen in verschiedenen
hinreichend Studien belegt ist. Wie es der Mensch in seinem Innern
organisiert, dass die Impulse ankommen wäre ein interessantes
Forschungsgebiet, das auch den besagten Kritikern jederzeit offen
steht.
Schmerz
ist ein mysteriöses Phänomen, das schon bei seiner
Definition beginnt. Obwohl jeder bereits einmal diese quälende
Erfahrung gemacht hat, tun wir uns seit jeher schwer, den Schmerz zu
definieren. Wenn die alten Griechen sagen, dass er ein "bellender
Wachhund der Gesundheit" wäre, so müssen wir also
doch diesem unüberhörbaren Signal eine positive
Absicht zugestehen. In der aktuellen Ausdrucksweise lautet dies, dass
der Schmerz eine protektive Wirkung hat.

War bislang die Suche nach
einem Schmerzzentrum im Gehirn oder anderswo recht vergeblich, so gibt
uns die Wissenschaft seit den 60-er Jahren mit der Gate-Control-Theorie
(nach Melzack & Wall 1965) immer mehr Anhaltspunkte
dafür, dass der empfundene Schmerz das Resultat von
Impulskalkulationen. Die verschiedenen Impulse werden auf ihrem Weg ins
Bewusstsein gegeneinander aufgerechnet. Dies erklärt auch mit,
warum z.B. Autogenes Training, Meditation sowie Reflexzonenbehandlungen
Schmerzlinderungen ermöglichen.
Doch betrachten wir den häufigsten Schmerz etwas
näher, den im Bewegungsapparat. Hier können wir
erkennen, dass es eines Zusammenspiels von mehreren Faktoren bedarf, um
Schmerz zu wahrzunehmen. Die Störungen müssen eine
bestimmte individuell unterschiedliche Intensität
überschreiten, ein sensibilisiertes Terrain betreffen und die
Kompensationsfähigkeit des Systems überfordern. Erst
jetzt erlangen die Schmerzreaktionen einen Krankheitswert.
Ein Geschehen, wie das des Schmerzes bei dem so vielen Faktoren mit
einbezogen sind, gehorcht Gesetzmäßigkeiten, die wir
von allen dynamischen Prozessen her kennen. Auch Gesundheit und
Krankheit gehört zu dieser Kategorie. Allem gemeinsam ist,
dass es kein absolutes Maß gibt, sondern ein
Fließgleichgewicht, das durch innere und
äußere Veränderungen immer wieder neu
eingestellt wird. Was den Schmerz im Besonderen betrifft, so gibt es
weder eine allgemeingültige Schmerzschwelle, noch ist Schmerz
unveränderbar. Im Gegenteil, gerade der Schmerz bietet
dadurch, dass er an jeder Umschaltstelle neu bewertet wird, eine
Fülle von Möglichkeiten. Eine davon sind die
Reflexzonenbehandlungen, die in Verbindung mit anderen
Maßnahmen eine große Palette von Einflussnahmen auf
diese quälenden und plagenden Erfahrungen zur
Verfügung stellt.

ein
Beispiel hierfür wäre der
übertragene
Schmerz (oder referred pain).
Darunter verstehen wir schmerzempfindliche Hautbezirke,
Muskeln, Gelenkkapseln oder Fascien, die dadurch entstehen, dass sich
unser Gehirn "verrechnet" und eine Fehleinschätzung einer
Lokalisation macht. Ein Beispiel dafür wäre, wenn
eine Narbe im Schulterbereich eine Störung verursacht, diese
Lokalisation in der Hirnrinde aber als Schmerz im Schultereckgelenk
wahrgenommen wird. Irgendwo in einer der Umschaltstellen hat sich dabei
ein Fehler in der Impuls-Verrechnung eingeschlichen. Segmental dem
gleichen Etagenbereich zugeordnet wird der Schmerz woanders
wahrgenommen.
Eine gute Hilfestellung sind hierbei die Dermatome, Myotome und
Sklerotome.
1999
veröffentlichten die Wissenschaftler Drs. Sudmeier, Bodner,
Egger, Mur, Ulmer und Herold der Universitätsklinik Innsbruck
eine Studie mit dem Titel
Änderung der
Nierendurchblutung durch organassoziierte Reflexzonentherapie am Fuss
gemessen mit farbcodierter Doppler-Sonografie.

In dieser Placebo-kontrollierten Studie verabreichten die Forscher 17
Frauen und 15 Männern Massagen an der rechten Fusssohle. Der
einen Hälfte der Probanden wurde die Zone der rechten Niere
massiert, während bei den anderen die Zonen der
Nasennebenhöhlen und Ohren bearbeitet wurde.
Nach einer ersten Messung der Durchflussrate der rechten Nierenarterie
wurden die Füsse massiert. Weder die Probanden noch die
Massierenden wussten, um welche Zonen es sich handelte, die massiert
wurden. Nach 2 Minuten erfolgte während der Behandlung die
zweite Messung und nach weiteren 6 Minuten nach Ende der Massage wurde
ein drittes Mal der Nierendurchfluss gemessen.
Das Ergebnis war deutlich. In der Gruppe, deren Nierenzonen massiert
wurden, ergab sich eine signifikante Veränderung in der
Nierenarterie. Dies, so die Studie "entspricht einer
Widerstandsverminderung im renalen Gefässsystem und
lässt auf eine Durchblutungszunahme schliessen. Die Ergebnisse
erhärten die Hypothese, dass organassoziierte
Reflexzonentherapie am Fuss die Nierendurchblutung
vorübergehend positiv beeinflusst."
In der Diskussion gehen die Autoren noch weiter und sagen, dass die
Hoffnung auf eine längerfristige Wirksamkeit nach einer Serie
von Behandlungen durchaus berechtigt sei.
In Anbetracht der vorsichtigen wissenschaftlichen Aussagen ist dieses
Ergebnis ein Meilenstein in der Anerkennung der Reflexzonentherapie am
Fuss, zeigt diese Studie doch, dass die Organlokalisationen an den
Füssen, die sich in der Erfahrung millionenfach
bewährt haben, auch wissenschaftlich durchaus haltbar sind.
Weitere interessante Studien:
Universität Ulster - Reflexology
for the treatment of pain in people with multiple sclerosis (Okt.
2009)
Universität Jena - Wirksamkeit der
Fußreflexzonentherapie bei Gonarthrose belegt
(Juni
2006)
Weitere Quellen:
http://www.internethealthlibrary.com
The UK's largest Alternative Medicine,
Complementary Therapy and Natural Health Care Resource. In the Library,
you will find all of our services are FREE! This includes access to
Medical Research where we provide access to the medical databases where
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journals all over the world.
Reflexology Research Project - Kevin and
Barbara Kunz USA
What you will find here represents the work
of Barbara
and Kevin Kunz, internationally recognized authorities in reflexology.
Barbara and Kevin have been professional hand and foot reflexologists,
researchers, authors and innovators for over 30 years. Original foot
and hand reflexology charts and information.