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Reflexzonen Power Ewald Kliegel
Reflexzonen Power
Willkommen in einer
heilsamen Dimension des Wohlgefühls
von Ewald Kliegel -  Reflexzonen Profi seit 40 Jahren

Grundlagen

Reflexzonen lassen sich gut mit einem Baum vergleichen, mit starken Wurzeln tief in der Geschichte des menschlichen Bewusstseins, mit einem soliden Stamm und mit einer Krone, die weit in benachbarte Gebiete ausgreift.

Die Wurzeln
Als sich der Mensch vor etwa 80.000 Jahren seiner selbst gewahr wurde, entdeckte er (nach Eccles) zwei fürchterliche Begleiter: Krankheit und Tod. Seither versucht der Mensch beides zu verhindern. Zeichen auf der Haut waren auch damals schon direkt erkennbar und wurden als medizinische Hinweise wahrgenommen. Vor 5.300 Jahren hat dann "Ötzi" mit seinen Tätowierungen das Fenster zur Geschichte der Reflexzonen aufgestoßen und auch im 21. Jahrhundert erfahren wir immer wieder Neues von unserem Reflexzonenbaum.

Der Stamm
Aus diesen Wurzeln entwickelte sich ein Stamm, der in den Jahrtausenden viele kulturelle Stürme überstanden hat. Die Entdeckung der Verbindung der Wirbelsäule zu den Dermatomen (Sir Henry Head 1893) war nicht nur der Start der modernen Neurologie. Es war ein erster wissenschaftlicher Beweis für die Rückenreflexzonen. Ferdinand Huneke setzte dies 1928 mit seiner Neuraltherapie fort, Alfred Pischinger brachte mit seiner Beschreibung des Grundregulationssystems weitere Erkenntnisse zum vegetativen Nervensystem und die Forschungen von Fritz-Albert Popp konnten 1972 belegen, dass sich alle unsere Zellen mittels ultraschwachem Laserlicht verständigen. Diese Reihe an Grundlagen erklärt in einem großen Ausmaß die oft erstaunlichen Wirkungen der Reflexzonenbehandlungen.

Die Krone
Dieser Stamm trägt eine mächtige Baumkrone, in denen sich die Techniken für die Diagnose, Befunde und Behandlung befinden, ebenso die Bereiche, in denen wir diese Methode einsetzen können: z.B. als Reflexzonenmassage, in der ganzheitlichen Medizin, im Wellness oder im spirituellen Bereich. Noch interessanter ist die Aussicht auf einen neuen Ansatz in Richtung Heil-Sein mit seinen vielen faszinierenden Aspekten des Lebens, die Körper, Geist und Seele gleichermaßen umfassen

Geschichte der Reflexzonen


       Ausgewählte neuzeitliche Entwicklungen und Beschreibungen 


 


Reflexzonen - Systematik
Reflexzonen-Systematik
Die dreidimensionale Struktur des Menschen ist in den Reflexzonen von Händen und Füßen direkt nachvollziehbar. Dazu gelten drei einfache Regeln:

1. Links-Rechts Regel:
Rechtsseitige Organe finden wir an der rechten Hand bzw. am rechten Fuß und die von der linken Seite an der linken Hand. Die Mittellinie des Körpers ist dabei zwischen den aneinandergelegten Daumen. Die rechte Schulter ist also an der rechten Hand ganz außen und der Weisheitszahn zwischen linken Mittel- und Ringfinger.

2. Vorne-Hinten Regel:
Alle Organe auf der Körpervorderseite, wie Nase oder Bauch haben ihre Reflexzonen auf der Handoberseite bzw. Fußoberseite und alle rückwärtigen Organe, wie Nacken oder Po an den Handflächen und auf den Fußsohlen. Die inneren Organe und die Gelenke erreichen wir an beiden Seiten. So sind das schmerzende Schultergelenk wie auch der Weisheitszahn sowohl oben wie auch unten an der Hand und am Fuß vertreten.

3. Etagenregel:
Der Körper ist wie in einem dreidimensionalen Abbild auf den Hand- und Fußreflexzonen vertreten. Die Anhaltspunkte sind dabei unsere Wirbelsäulenetagen.


 

Stoffwechsel

„Stoffwechsel“ ist ein Begriff, der häufig gebraucht wird und oft missverstanden bleibt. Genauer ausgedrückt gibt es eigentlich drei Stoffwechselsysteme, die eng miteinander verwoben sind.

Der erste Ort, an dem Stoffe gewechselt werden befindet sich in den Grenzschichten des Verdauungssystems, wo die aufbereitete Nahrung in den Organismus aufgenommen, das Unverdauliche durchgeschleust und das Übriggebliebene ausgeschieden wird.

Ein weiteres Stoffe Wechseln erfolgt an den Zellmembranen, an denen Sauerstoff, Nährstoffe und andere lebenswichtige Substanzen in das Zellinnere und die Verarbeitungsreste aus der Zelle heraus geschleust werden.

Guter StoffwechselDer dritte und für die Therapie wesentliche Stoffwechsel findet zwischen den beiden ersten statt. Damit ist das gemeint, was Pischinger als Grundregulationssystem beschrieben hat und was eine wesentliche Funktion des Bindegewebes darstellt.

Das Bindegewebe „ist das größte, den Organismus ganzheitlich durchziehende System“ (Schlebusch), ein bis zu zwölf Kilo schweres, mit Gewebsflüssigkeit gefülltes Grundgerüst, in dem die Zellen eingebettet sind. Da die 50 Billionen Zellen des Körpers nicht jeweils einzeln versorgt werden können, hat die Evolution ein Poolsystem entwickelt – unser inneres Urmeer. Die aus den Gefäßen herbeigeführten Stoffe werden in das Bindegewebe entlassen, wo sie dann über Diffusion und aktive Transportprozesse zu den Zellen gelangen. Andersherum entlassen die Zellen die Schlacken ihrer innerzellulären Arbeit auch in das innere Urmeer. Dort sorgt das Lymphsystem für den Abtransport zum Recycling oder zu den Instanzen der Ausscheidung. Spätestens hier sollte klar sein, dass dieses Stoffwechselsystem das zentrale Lebenselement der Zellen darstellt, dass es von dessen Qualität abhängt, wie gut es den Zellen geht.



Schlechter StoffwechselIst dieser Stoffwechsel durch zu viele Schlacken, Medikamentenreste, Umweltgifte oder falsche Ernährung belastet leiden die Zellen. In einem sauberen Milieu hingegen werden die Zellen bestens versorgt. In einem klaren Urmeer ist zudem ein hervorragender Informationsaustausch gewährleistet, der über die Biophotonenkommunikation zwischen den Zellen (nach Popp) besteht.

Ein gut funktionierender Stoffwechsel ist ein grundlegender Faktor für eine erfolgreiche Reflexzonenarbeit. Daher müssen alle Maßnahmen in den Reflexzonen durch stoffwechselentlastende Behandlungen ergänzt und begleitet werden. Dann kann der Organismus die Reflexzonenimpulse angemessen umsetzen. Nutzen Sie zur Stoffwechselunterstützung die Möglichkeiten der Naturheilkunde. Diese Begleitungen leisten einen wesentlichen Beitrag für eine  ganzheitliche Reflexzonenbehandlung.


innere Kommunikation

Der Mensch ist eine Einheit, in der jeder Teil mit jedem anderen Teil verbunden ist. Unsere Zehen werden vom gleichen Blut durchströmt wie unsere Haarwurzeln und die Nervenimpulse sind in unserem Körper so gesteuert, dass sogar kleinste Bewegungen unseres Kopfes automatisch eine Feinregulierung unserer Fußmuskulatur bewirken.

Für die Reflexzonen sind nach derzeitigem Wissen hauptsächlich das vegetative Nervensystem und die Lichtkommunikation mittels Biophotonen verantwortlich.

Das vegetative Nervensystem ist in seiner Gesamtlänge von etwa 10 Erdumfängen (ca. 400.000 km) mit einem Telefon-Festnetz vergleichbar, in dem die Emails von den Organen zu den Reflexzonen und zurück geschickt werden. Es ist in allen Strukturen des Menschen vertreten, es umhüllt als feines Netz alle Blutgefäße und es verzweigt sich mit seinen vielen Endknöpfen im Stoffwechsel. Zusätzlich hat sich das vegetative Nervensystem im Bauchraum mehrere große Nervengeflechte geschaffen, die alle inneren Organe steuern. Diese Nervenknäuel bilden gemeinsam eine Art zweites Gehirn, das unseren Grundmotivationen folgt: Zum „Hin Zu“ Nahrung, Fortpflanzung oder Freude - und zum „Weg Von“ Schmerz, Unlust oder Bedrohung.


Biophotonen - unser inneres Mobilfunknetz - ReflexzonenAlle unsere Zellen können ihre Aufgaben nur in Zusammenarbeit und Abstimmung erfüllen. Dazu verständigen sich die Zellen untereinander, nach Prof. F.A. Popp, mit Biophotonen, ultra-schwachem Laserlicht. Während wir das vegetative Nervensystem als eine Art inneres Telefon-Festnetz vergleichen können, so entspricht die Lichtverständigung der Zellen einem inneren Mobilfunknetz, in dem sich unsere 50 Billionen Zellen Nachrichten senden.

In modernen Kommunikationsnetzen vermögen wir nicht voraus sehen welchen Weg eine Nachricht nehmen wird. Dies gilt auch für unsere inneren Kommunikationssysteme. Wenn zuweilen von durchaus gewichtigen wissenschaftlichen Lehrmeinungen der Standpunkt vertreten wird, dass es ja keine nachweisbare „Verbindung“ zwischen einem Organ und seinen Reflexzonen gäbe, so sei inzwischen darauf hingewiesen, dass die Existenz der Reflexzonen-Wirkungen in verschiedenen hinreichend Studien belegt ist. Wie es der Mensch in seinem Innern organisiert, dass die Impulse ankommen wäre ein interessantes Forschungsgebiet, das auch den besagten Kritikern jederzeit offen steht.

 

Schmerz

Schmerz ist ein mysteriöses Phänomen, das schon bei seiner Definition beginnt. Obwohl jeder bereits einmal diese quälende Erfahrung gemacht hat, tun wir uns seit jeher schwer, den Schmerz zu definieren. Wenn die alten Griechen sagen, dass er ein "bellender Wachhund der Gesundheit" wäre, so müssen wir also doch diesem unüberhörbaren Signal eine positive Absicht zugestehen. In der aktuellen Ausdrucksweise lautet dies, dass der Schmerz eine protektive Wirkung hat.

Grundlagen der Reflexzonen - SchmerzWar bislang die Suche nach einem Schmerzzentrum im Gehirn oder anderswo recht vergeblich, so gibt uns die Wissenschaft seit den 60-er Jahren mit der Gate-Control-Theorie (nach Melzack & Wall 1965) immer mehr Anhaltspunkte dafür, dass der empfundene Schmerz das Resultat von Impulskalkulationen. Die verschiedenen Impulse werden auf ihrem Weg ins Bewusstsein gegeneinander aufgerechnet. Dies erklärt auch mit, warum z.B. Autogenes Training, Meditation sowie Reflexzonenbehandlungen Schmerzlinderungen ermöglichen.

Doch betrachten wir den häufigsten Schmerz etwas näher, den im Bewegungsapparat. Hier können wir erkennen, dass es eines Zusammenspiels von mehreren Faktoren bedarf, um Schmerz zu wahrzunehmen. Die Störungen müssen eine bestimmte individuell unterschiedliche Intensität überschreiten, ein sensibilisiertes Terrain betreffen und die Kompensationsfähigkeit des Systems überfordern. Erst jetzt erlangen die Schmerzreaktionen einen Krankheitswert.

Ein Geschehen, wie das des Schmerzes bei dem so vielen Faktoren mit einbezogen sind, gehorcht Gesetzmäßigkeiten, die wir von allen dynamischen Prozessen her kennen. Auch Gesundheit und Krankheit gehört zu dieser Kategorie. Allem gemeinsam ist, dass es kein absolutes Maß gibt, sondern ein Fließgleichgewicht, das durch innere und äußere Veränderungen immer wieder neu eingestellt wird. Was den Schmerz im Besonderen betrifft, so gibt es weder eine allgemeingültige Schmerzschwelle, noch ist Schmerz unveränderbar. Im Gegenteil, gerade der Schmerz bietet dadurch, dass er an jeder Umschaltstelle neu bewertet wird, eine Fülle von Möglichkeiten. Eine davon sind die Reflexzonenbehandlungen, die in Verbindung mit anderen Maßnahmen eine große Palette von Einflussnahmen auf diese quälenden und plagenden Erfahrungen zur Verfügung stellt.

Reflexzonen - Übertragener Schmerz - referred painein Beispiel hierfür wäre der
übertragene Schmerz (oder referred pain).

 Darunter verstehen wir schmerzempfindliche Hautbezirke, Muskeln, Gelenkkapseln oder Fascien, die dadurch entstehen, dass sich unser Gehirn "verrechnet" und eine Fehleinschätzung einer Lokalisation macht. Ein Beispiel dafür wäre, wenn eine Narbe im Schulterbereich eine Störung verursacht, diese Lokalisation in der Hirnrinde aber als Schmerz im Schultereckgelenk wahrgenommen wird. Irgendwo in einer der Umschaltstellen hat sich dabei ein Fehler in der Impuls-Verrechnung eingeschlichen. Segmental dem gleichen Etagenbereich zugeordnet wird der Schmerz woanders wahrgenommen.

Eine gute Hilfestellung sind hierbei die Dermatome, Myotome und Sklerotome.



Quellen und Studien

1999 veröffentlichten die Wissenschaftler Drs. Sudmeier, Bodner, Egger, Mur, Ulmer und Herold der Universitätsklinik Innsbruck eine Studie mit dem Titel

Änderung der Nierendurchblutung durch organassoziierte Reflexzonentherapie am Fuss gemessen mit farbcodierter Doppler-Sonografie.
Reflexzonen Nierenzone am rechten Fuß
In dieser Placebo-kontrollierten Studie verabreichten die Forscher 17 Frauen und 15 Männern Massagen an der rechten Fusssohle. Der einen Hälfte der Probanden wurde die Zone der rechten Niere massiert, während bei den anderen die Zonen der Nasennebenhöhlen und Ohren bearbeitet wurde.

Nach einer ersten Messung der Durchflussrate der rechten Nierenarterie wurden die Füsse massiert. Weder die Probanden noch die Massierenden wussten, um welche Zonen es sich handelte, die massiert wurden. Nach 2 Minuten erfolgte während der Behandlung die zweite Messung und nach weiteren 6 Minuten nach Ende der Massage wurde ein drittes Mal der Nierendurchfluss gemessen.

Das Ergebnis war deutlich. In der Gruppe, deren Nierenzonen massiert wurden, ergab sich eine signifikante Veränderung in der Nierenarterie. Dies, so die Studie "entspricht einer Widerstandsverminderung im renalen Gefässsystem und lässt auf eine Durchblutungszunahme schliessen. Die Ergebnisse erhärten die Hypothese, dass organassoziierte Reflexzonentherapie am Fuss die Nierendurchblutung vorübergehend positiv beeinflusst."

In der Diskussion gehen die Autoren noch weiter und sagen, dass die Hoffnung auf eine längerfristige Wirksamkeit nach einer Serie von Behandlungen durchaus berechtigt sei.

In Anbetracht der vorsichtigen wissenschaftlichen Aussagen ist dieses Ergebnis ein Meilenstein in der Anerkennung der Reflexzonentherapie am Fuss, zeigt diese Studie doch, dass die Organlokalisationen an den Füssen, die sich in der Erfahrung millionenfach bewährt haben, auch wissenschaftlich durchaus haltbar sind.
 

Weitere interessante Studien:
Universität Ulster - Reflexology for the treatment of pain in people with multiple sclerosis (Okt. 2009)

Universität Jena - Wirksamkeit der Fußreflexzonentherapie bei Gonarthrose belegt (Juni 2006)

Weitere Quellen:
http://www.internethealthlibrary.com
The UK's largest Alternative Medicine, Complementary Therapy and Natural Health Care Resource. In the Library, you will find all of our services are FREE! This includes access to Medical Research where we provide access to the medical databases where you can find out about ANYTHING that has been been published in medical journals all over the world.

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